Solarförderung in Sachsen 2026: das zählt wirklich

Wer 2026 nach einer Solarförderung in Sachsen sucht, denkt meist an einen Zuschuss. Ein einfaches, bundesweites Zuschussprogramm für private Photovoltaik gibt es nicht, aber es ist mehr zu holen, als viele glauben: Landesförderung über die SAB, einzelne kommunale Programme und vor allem die indirekten Hebel wie 0 Prozent Mehrwertsteuer und die Einspeisevergütung. Dieser Beitrag ordnet ein, was 2026 in Sachsen tatsächlich zu holen ist und worauf Sie beim Zeitpunkt achten sollten.

Landes- und Kommunalförderung: was es in Sachsen gibt

Ein pauschales „es gibt nichts“ wäre falsch. Es gibt Programme, sie passen nur nicht auf jedes Vorhaben.

SAB Sachsenkredit „Energie und Speicher“. Die Sächsische Aufbaubank fördert neue Solaranlagen, Stromspeicher und Ladepunkte über ein Investitionsdarlehen mit Tilgungszuschuss von bis zu 10 Prozent für die Photovoltaik und bis zu 20 Prozent für den Speicher, gedeckelt auf 50.000 Euro im Jahr. Das Programm steht Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen offen, setzt aber ein Investitionsvolumen ab 35.000 Euro voraus. Für ein einzelnes Einfamilienhaus wird diese Summe selten erreicht, außer die Anlage wird mit Speicher oder Wärmepumpe kombiniert. Sonst sind die KfW-Programme der übliche Weg. Die aktuellen Konditionen prüfen Sie am besten direkt bei der SAB.

Kommunale Programme. Einzelne sächsische Städte legen eigene, kleinere Zuschüsse auf, oft über kommunale Klimaschutzfonds. Solche Programme in Dresden, Leipzig oder Bautzen bewegen sich meist im Bereich einiger hundert Euro, sind budgetabhängig, wechseln häufig und sind oft schnell ausgeschöpft. Ein Blick auf die Seite Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises lohnt sich, bevor Sie starten.

Ein früher beliebtes Bundesprogramm, der KfW-Zuschuss 442 für die Kombination aus PV, Speicher und Wallbox, ist seit 2024 eingestellt und steht 2026 nicht mehr zur Verfügung.

Wir bei Sachsensolar übernehmen keine Förderanträge. Unser Fokus liegt auf den Hebeln, die verlässlich und ohne Antragsbürokratie greifen, und auf unserem eigenen Sofortbonus. Die staatlichen Programme können Sie zusätzlich prüfen, sie schließen sich nicht aus.

Der größte Hebel: 0 Prozent Mehrwertsteuer

Seit 2023 gilt auf Photovoltaikanlagen ein Mehrwertsteuersatz von 0 Prozent. Das betrifft Module, Wechselrichter, Batteriespeicher, Verkabelung, die Montage und spätere Wartungsarbeiten. Wo früher 19 Prozent oben drauf kamen, fällt dieser Betrag heute komplett weg. Bei einer Anlage für 20.000 Euro sind das rund 3.800 Euro, die Sie sich sparen, ganz ohne Antrag.

Diese Regelung ist unbefristet. Sie gilt 2026 unverändert und hat kein festes Enddatum. Für 2026 ist lediglich ein politischer Prüfzeitpunkt vorgesehen, an dem der Bund verschiedene Energiemaßnahmen bewertet. Ein Auslaufen ist nicht beschlossen.

Keine EEG-Umlage mehr

Die EEG-Umlage ist seit dem 1. Juli 2022 abgeschafft und wird auch 2026 nicht erhoben, weder auf Netzstrom noch auf selbst verbrauchten Solarstrom. Für Sie heißt das: Jede Kilowattstunde, die Sie mit der eigenen Anlage erzeugen und direkt verbrauchen, ist frei von dieser Abgabe. Das macht den Eigenverbrauch, also den eigentlichen Sinn einer PV-Anlage, spürbar wirtschaftlicher.

Einspeisevergütung sichern, bevor sie 2026 endet

Für Strom, den Sie ins Netz einspeisen, zahlt der Staat eine feste Vergütung über 20 Jahre plus das Inbetriebnahmejahr. Für neue Dachanlagen bis 10 Kilowatt liegt sie seit dem 1. August 2026 bei 7,70 Cent je Kilowattstunde bei Teileinspeisung und 12,22 Cent bei Volleinspeisung. Der Satz, der bei Inbetriebnahme gilt, wird für die gesamte Laufzeit festgeschrieben.

Hier liegt der wichtigste zeitliche Punkt: Ab 2027 ist ein Systemwechsel geplant. Die feste 20-Jahres-Vergütung für neue Anlagen soll durch eine auf wenige Jahre begrenzte Übergangszahlung ersetzt werden. Der Gesetzentwurf ist noch nicht endgültig beschlossen, der Bundestag berät ab September 2026. Wer die bewährte 20-Jahres-Vergütung noch mitnehmen will, sollte die Anlage 2026 in Betrieb nehmen. Mehr dazu im Beitrag EEG-Einspeisevergütung endet 2026.

KfW-Kredit 270: Finanzierung statt Zuschuss

Der KfW-Kredit 270 „Erneuerbare Energien Standard“ ist kein Zuschuss, sondern ein zinsgünstiger Kredit. Er finanziert bis zu 100 Prozent der Kosten für die Anlage und den Speicher, mit Laufzeiten bis 30 Jahre und effektiven Zinssätzen, die 2026 bei etwa 3,77 Prozent beginnen und je nach Bonität und Laufzeit steigen. Beantragt wird er immer vor Vorhabenbeginn über die eigene Hausbank. Für viele Haushalte ist das die passende Brücke, um die Anlage ohne großes Eigenkapital zu stemmen.

Der Sofortbonus von Sachsensolar

Zusätzlich zu den staatlichen Instrumenten gibt es unser eigenes Angebot: 1.000 Euro Sofortbonus, direkt vom Gesamtpreis Ihrer Anlage abgezogen. Kein Antrag, keine Wartezeit. Sie fordern Ihr Angebot an, wir ziehen den Bonus ab. Details und Anfrage: 1.000 Euro Sofortbonus sichern.

Was das für Ihre Region in Sachsen bedeutet

Wir planen und montieren Solaranlagen im gesamten Freistaat. Für die größeren Städte haben wir eigene Seiten mit Ansprechpartner und Einzugsgebiet, etwa Solarfirma Dresden, Solarfirma Leipzig und Solarfirma Chemnitz. Eine Übersicht aller Regionen finden Sie auf der Seite Solaranlagen in ganz Sachsen.

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Für das typische Einfamilienhaus entsteht die stärkste Ersparnis nicht aus Zuschüssen, sondern aus der Kombination von 0 Prozent Mehrwertsteuer, dem Wegfall der EEG-Umlage, der noch laufenden Einspeisevergütung und unserem Sofortbonus. Fordern Sie in unter zwei Minuten Ihr individuelles Angebot an, wir rechnen Ihnen die konkrete Ersparnis für Ihr Dach aus. Jetzt Angebot mit 1.000 Euro Sofortbonus anfordern.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Die genannten Sätze und Regelungen entsprechen dem Stand August 2026. Insbesondere der geplante Wegfall der festen Einspeisevergütung ab 2027 ist gesetzlich noch nicht endgültig beschlossen. Für Ihre persönliche Situation ziehen Sie bitte einen Steuerberater hinzu.

Aus Sachsen, für Sachsen

Sachsensolar GmbH steht als Ihre #1 Solarfirma in Sachsen für regionale Verbundenheit und erstklassigen Service. Als sächsisches Unternehmen kennen wir die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen unserer Region genau. Mit unserer Expertise und unserem Engagement setzen wir uns dafür ein, dass unsere Kunden in Sachsen von den besten Solar- und Energielösungen profitieren. Gemeinsam gestalten wir die Energiewende vor Ort und schaffen eine nachhaltige Zukunft für unsere Heimat. Sachsensolar plant und montiert Photovoltaik, Speicher und Ladeinfrastruktur im gesamten Freistaat.

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